Feng Shui - Asiatische Philosophie in unseren Häusern

In vielen europäischen Wohnungen, Geschäften und sogar Büros sind heutzutage Einflüsse der asiatischen Kultur zu erkennen. Sie spiegeln sich vor allem in dekorativen Elementen unterschiedlicher Art, wie Bilder, Figuren, Anhänger oder Stoffe mit orientalischen Mustern. Eine Faszination mit den exotischen Elementen aus Fernost bestätigen auch sehr unterschiedliche Menschen, unabhängig vom Alter, Geschlecht, Beruf oder Ausbildung. Während die einen an die Bedeutung der asiatischen Talismane und Figuren glauben, richten sich die anderen nur nach ästhetischen Merkmalen der orientalischen Gegenstände. Dabei gewinnt der Begriff „Feng Shui" in Europa immer mehr an Popularität.
 
Feng Shui ist ein Teil der daoistischen Philosophie, die in China von dem Philosophen Laotze begründet wurde. Diese Lehre hat zum Ziel, den Menschen mit seiner Umgebung durch eine besondere Gestaltung seiner  Lebens- und Wohnräume zu harmonisieren. Ihre Regeln der Raum- und Baugestaltung sollen den kosmischen Energien ermöglichen frei zu fließen. Sie basieren auf Himmelsrichtungen und der Fünf-Elementen-Lehre (Feuer, Holz, Wasser, Erde, Metall).
 
Die Lehren des Feng Shui erfahren zunehmendes Interesse in europäischen Ländern, was man in der Architektur und Innenarchitektur deutlich sieht. Dort ist vor allem die europäische Interpretation der chinesischen Lehre zu beobachten, die auf einer Art Verschmelzung von westlicher Esoterik mit Feng Shui beruht. Sie dient vor allem der Harmonisierung der Wohnräume. Es werden hier vor allem Theorien der Farbgestaltung und Energie von Düften und Kristallen einbezogen. Die Europäer verwenden zahlreiche Hilfsmittel, um den Fluss der Energien zu regulieren. Das sind z.B. Zimmerbrunnen, Windspiele, Goldsteine oder Kristalle. Wer sich über Feng Shui beraten lassen möchte, findet bereits einige spezialisierten Angebote von Architekten.